Langjährige Tafelmitarbeiter erhalten das Silberne Kronenkreuz der Diakonie

Es gehört zum festen Bestandteil im Jahreslauf der Tafel Grünberg, allen Ehrenamtlichen in großer Runde für ihr Engagement zu danken. Diejenigen, die das ganze Jahr über dafür sorgen, dass gute Lebensmittel nicht vernichtet werden, sondern sie an Menschen weiterzugeben, die mit wenig Geld auskommen müssen, sollen selbst einmal mit einem gemeinsamen Essen gut versorgt werden. Kürzlich startete die Tafel mit einem Neujahrsfrühstück ins neue Jahr. Fast 50 der über 70 Ehrenamtlichen nahmen an der Veranstaltung im Seminarhotel Jakobsberg teil. Bei dieser Gelegenheit wurde den Tafel-Aktiven besonders gedankt, die sich schon seit zehn Jahren in der Diakonie-Einrichtung engagieren. Bettina Wege-Lemp, Bereichsleiterin der Beratungsstelle in Grünberg, verlieh das Silberne Kronenkreuz der Diakonie an (von links) Lothar Hillgärtner, Christa Bittorf, Bettina Keller, Heidrun Kersten, Inge Krauss und Inge Leib. Zu den Geehrten gehören auch Adolf Hanak, Erich Rothenmeyer und Margret Walzel, die leider verhindert waren. Besonderes Schmankerl: der Grünberger Stadtverordnetenvorsteher und langjährige Tafelfahrer Karl-Heinz Erdmann hatte ein Gedicht zum Tafeldienst verfasst und trug es zur Freude der Kollegenschaft vor. In gemütlicher und geselliger Runde gut gestärkt, kann der Tafelalltag beginnen.

Tafeldienst

Die Rente kommt, was soll man tun?
Man kann den ganzen Tag nicht ruhn.
Sinnvoll sollte es schon sein:
man trägt sich bei der Tafel ein.

Einmal pro Woche oder mehr,
das freut den lieben Walter* sehr.
So trifft man dann, der Arbeit wegen
so manchen neuen Dienstkollegen.

Schon nach kurzer Arbeitszeit
bilden sich dann Teams zu zweit.
Die Woche kann man so halbieren.
Wer\’s nicht glaubt, kann es probieren.

Mir persönlich macht es Fraude.
Man trifft so manche neuen Leute.
So komme ich zum Resümee:
ich finde, bei der Tafel ist es schee!

*ehrenamtlicher Fahrdienstleiter Walter Busch